cartagena
beginn der reise am 10. dezember 2018
cartagena war zu zeiten der spanischen kolonisation einer der wichtigsten häfen für den sklavenhandel und den export von gold.
die stadt ist ein beliebter anlandeort für die grossen passagierschiffe, die dann tausende touristen ausspucken. frage einer deutschen touristen in der altstadt:"auf welchem schiff seid ihr?"
schon am ersten tag essen wir frische mangos und papayas zum frühstück, was für köstlichkeiten! wir geniessen das obst in stücke geschnitten und als jugo naturales (fruchtsaft). wie werden mir diese früchte in europa fehlen.
minca
dorf im dschungel, rund 45min von santa marta entfernt. beliebtes ausflugsziel für backpacker.
wir unternahmen eine wanderung zum wasserfall, im becken kann gegen bezahlung gebaden werden. anschliessend wanderten wir zu einer versteckten finca (tierra adentro), wo wir eine leckere papaya genossen. eine nette hausangestellt schälte und schnitt uns die frucht in stückchen, danke!
santa marta, tayrona nationalpark, ciudad perdida
in santa marta fand die hochzeit eines freundes statt, das war der hauptgrund, weshalb wir nach kolumbien gereist sind. danke oli für die einladung!
von santa marta unternahmen wir einen tagesausflug in den tayrona nationalpark zum schwimmen in einer kleinen bucht.
als abenteuer entpuppte sich der trek zur ciudad perdida (die verlorene stadt).
mit jeeps wurden wir nach el mamey (oder besser bekannt als la macheta) gebracht..... leider mussten wir beide nach dem ersten tag die segel streichen, wir waren beide krank. so erreichte nur jessi das ziel.
armut und elend
auf der strecke zwischen cartagena und santa marta habe ich dieses bild eines slums aufgenommen. es bleibt eines der wenigen bilder über armut und elend in kolumbien und ecuador. aus zwei gründen: erstens war für mich die begegnung mit armut, elend, obdachlosigkeit und flucht teilweise dermassen erschütternd, sodass ich selbst auf das fotografieren verzichtet habe. zweitens finde ich es verwerflich, ohne die genauen umstände zu kennen bzw. ohne die einwilligung der menschen zu haben, diese auf dieser seite als eine art ausstellungsstück zu zeigen.