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panixerpass, 2407m

bevor der regen die lange hitzephase beenden sollte, wollte ich noch einmal in die berge. eine nahe tour, am besten im glarnerland - so fand ich den übergang zwischen glarus und graubünden.

start war in elm bei den bergbahnen, die momentan die beschneiungsanlage ausbauen. anfänglich ging es noch auf der strasse, dann zum glück etwas abseits bis zum schiessplatz wichlen. ab der wasserfassung steigt dann der weg konstant bis zum pass an. ich begegnete zwei bauern, die nach ihren 150 rindern schauten. die zwei geländestufen, die anfänglich unüberwindbar ausschauen, werden seitlich bezwungen. leider sah ich keine steinböcke, da das biwak - aus der luft - mit material versorgt wurde. auf dem pass unterhalte ich mich mit einem einheimischen und steige nach einer mittagsrast richtung pigniu ab. die gegend fasziniert mich, es ist so grün und die berge leuchten. nach drei wochen in einer kargen landschaft (pamir) ein wahrer genuss. eindrücklich ist der bachverlauf nach der hochebene, das wasser verschwindet in einem wenige meter breiten spalt. danach führt der bergweg entlang eines felsbandes bis fast zur forststrasse. es bleibt noch ein aussichtspunkt, der einen tollen blick zum lag da pigniu erlaubt. ich folge der forststrasse bis ins dörfchen. zum glück gibts eine beiz, bei der ich mich stärken kann, bevor es mit dem postauto (reservierungspflicht, wird aber nicht kontrolliert) nach ilanz geht. eine tolle landschaft mit vielen tourenmöglichkeiten (kistenpass, glarner vorab,..).

der panixerpass wurde 1799 von general suworow überschritten, dabei starben gegen 2000 soldaten. eine gedanktafel am pass erinnert an das ereignis.