foopass
auf der 3. etappe (weisstannen - elm) der via alpina --> schweizmobil
letztes jahr war ich schon im schönen weisstannental, bei nieselregen ging es damals zur sardonahütte. heute ging es via foopass (2223m) nach elm, die wandertafel beim startpunkt gab eine reine gehzeit von 9 stunden an.
die ersten kilometer kann man sich, zumindest im sommer an den wochenende sparen, da fährt ein bus bis zur alp vorsiez. zum glück gibt es den steinbockweg, der immer schön entlang der seez führt und interessante informationen zu den steinböcken liefert. die damals ausgerotteten tiere wurden im weisstannental ausgewildert.
bei der alp vorsiez geht ein eher verstecktes weglein, alp rundweg, im schatten am bach weiter. 3 arbeiter befreien gerade den weg vom hohen gras. nachdem ich den bach bei einer brücke überquert habe, gehe ich kurz weglos auf die strasse richtung alp walabütz. zeitgleich mit mir kommen zwei pensionisten mit ihren e-bikes an, gemeinsam geniessen wir eine kurze pause bei der netten wirtin.
nun beginnt die wanderung. es führt ein steiler breiter weg bis zur ersten geländestufe. kaum ist diese geschafft, liegen die reste von zwei lawinenkegeln im weg. zum glück wurden bei beiden lawinen durchgänge freigeschaufelt. der weg führt stets am bach entlang und steigt immer wieder auf. vor der alp foo sind einige treppen angelegt worden, sogar mit seil. für wen (mensch /tier :-))?
auf der alp foo raste ich und es gesellt sich ein paar zu mir. sie wollen in 10 tagen im berner oberland ankommen, auf der via alpina.
um 13 uhr erreiche ich den foopass, es bläst ein kalter wind. ich bleibe nur kurz und steige rasch zur alp ramin ab. es ist mir sonst schlicht zu kalt. die besenbeiz hat leider geschlossen und so gehts nun bis elm auf der forststrasse. ich begegne noch weiteren weitwanderern, die bis ins wallis oder gar genf gehen werden/wollen.
das einzig interessante beim abstieg ist das tolle bergpanorama mit den grossen wasserfällen. zum glück liegt der grossteil des weges im schatten, sonst wäre das ganze ein brutaler hatscher.
gegen 15 uhr erreiche ich die talstation der tschinglenbahn. letztes jahr bin ich von dort auf den segnespass gewandert. bis zum ehemaligen bahnhof in elm ist es ein katzensprung. geschafft, ein gutes training - leider mit fast keinen tiersichtungen. im gebiet hat es sonst gämsen, steinböcke und bartgeier.