wiwannihütte, 2470m
während es im norden regnen soll, haben wir uns ins wallis abgesetzt. wir nutzen das taxi für den transport bis knapp vor den fuxtritt. beim start nieselt es noch leicht. das erste mal seit monaten, dass es einen bedeckten himmel im wallis gibt! von anfang an geht es hurtig in die höhe. als sich die wolken verziehen, nutzen wir die wolkenlücke und schauen die gletscherberge an. von der hütte aus sehen wir einige steinböcke. die hütte ist gut gefüllt. am morgen hängt der nebel tief und die vielen kletterer warten auf die sonne. wir starten gemütlich und steigen richtung trosibodo ab. wir haben glück und sehen nach der traverse ca. 20 steinböcke, bevor sie im nebel wieder verschwinden. bei leiggru denke ich, dass wir es geschafft haben, da taucht erst das highlight der tour auf. der abstieg über steiles schiefriges gelände, ausrutschen verboten. die felsstufe in die schlucht endet dann noch mit zwei leitern. der weg endet für mich überraschend bei der suone. das gletscherwasser aus den kleinen kanälen wird selbst heute noch für die bewässerung der steilen hänge und reben genutzt. die letzten kilometer geht es auf einer strasse bis ausserberg.
wallis2018
wochenendausflug mit freunden ins wallis, 13.-15.7.
am freitag gemütliche reise mit der sbb nach ausserberg. wanderung vom bahnhof auf 931m zur wiwannihütte auf 2470m. trotz hitze erreichten wir das ziel am späten nachmittag. am abend liessen sich sogar drei steinböcke sichten. am samstag abstieg richtung ausserberg und wanderung entlang der suone niwärch ins baltschiedertal. aus dem tal einfache wanderung nach eggerberg. am sonntag dann wanderung nach mund. mit dem postauto anschliessend nach brig und von dort durch den lötschbergbasistunnel zurück nach hause.