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orgelpass, 2699m

der plan wäre eigentlich gewesen, den lai grond mittels schleife mitzunehmen, aber irgendwie wollte oder sollte das heute nicht klappen. dafür wieder einen tollen bergsee gefunden.

mit der ersten möglichen öv verbindungen nach tinizong, ein ort nach savognin, gefahren. von dort, aufgrund von bauarbeiten sind einige wanderwege gesperrt, gestartet. bis zur brücke in pensa waren es eine gute stunde gehzeit. zuerst auf einer forststrasse, dann ein kurzer wanderweg. einwenig oberhalb der wasserfassung gerastet, bevor es gut 800 höhenmeter, mehr oder weniger in der direttissima bis zum lai tigiel ging. ein traumhafter bergsee, der momentan etwas weniger wasser hatte, aber immer noch toll zum anschauen war. zum baden war mir allerdings nicht. der aufstieg bis zum orgelpass geht über ein paar blocksteine, der weg ist aber sehr gut unterhalten. am pass selber pfiff der wind und es war nicht angenehm. wind und pfeifen (wilde felszacken) waren da, nur der orgelspieler fehlte. vielleicht weil ich zu schnell aufgestiegen bin, habe ich die route via cotschen gestrichen. den lai grond sollte ich heute nicht sehen, generell war die sicht auf grund des saharasandes sehr eingeschränkt. schade, der föhn hat den sand in der luft auch nicht verblasen. bericht vom lai grond.

so bin ich zur ela hütte abgestiegen und im anschluss noch einmal auf einen hangrücken, bevor es in gut 2 stunden nach bergün abwärts ging. die hütte liegt in einer traumhaften region. achtung die capanna ist eine selbstversorgerhütte!