schluchten und höhlen
meine erste wanderung 2026 hat mich wieder in den naturpark thal geführt. ausgangspunkt war die wolfsschlucht, die ich bereits letztes jahr besucht habe. dieses mal bin ich allerdings richtung westen ausgestiegen und zum bärenloch gegangen. für die letzten meter zum bärenloch braucht es wandererfahrung. ich habe nur eine kurze pause eingelegt und bin wieder etwas retour marschiert, um im wald zum hinter brandberg aufzusteigen. vom probstenberg ging es entlang einer trockensteinmauer, die die kantonsgrenze zwischen solothurn und bern bildet. bis etwas nach malsenberg geht es auf einer schotterstrasse entlang. teilweise auf komplett verwachsenen wegen bewege ich mich zum franzosenloch. man muss schon sehr genau schauen, denn er schmale steig zweigt unerwartet ab. umso spannender ist der niedrige einstieg in die höhle. nach wenigen metern taucht die rund 5m lange leiter auf. ich steige noch etwas weiter in die höhle ab, bis es mir zu rutschig wird.
der weg führt dann entlang der krete wieder bis zu einem unscheinbaren abzweiger. ich steige wild durch den wald ab und erreiche eine lichtung. am oberen ende der lichtung versteckt sich einer der ältesten bäume der schweiz. eine eibe, die bis zu 1500 jahre alt, sein soll.
der weitere abstieg erfolgt auf dem schluchtweg. es ist ein spektulärer weg, am anfang ergibt sich noch einmal die möglichkeit in eine höhle einzusteigen. die zwei leitern manchen nicht mehr den besten eindruck, aber es funktioniert. nach dem abenteuer tun sich unzählige klüfte auf und durch eine davon führt der weg. teilweise sind die einschnitte richtig tief und kalte luft tritt aus. der weg ist kein offizieller wanderweg, aber wird regelmässig begangen.
ich ende beim bahnhof gänsbrunnen. im sommer soll dann die bahnbaustelle beendet sein. so fahre ich mit dem postauto wieder richtung thalbrücke und von dort weiter mit dem zug nach züri.
route